Langhaarkatze - Deutsch Langhaar Prof. Dr. Schwangert

Herr Prof. Dr. Schwangert war in der Zeit von 1902 bis 1907 für die Zoologische Staatssammlung München tätig. Er arbeitete nicht nur als Privatdozent, sondern war auch Vorstand der Königlichen Bayrischen Versuchsstation.
Bis zum Jahre 1933 lebte Schwangert in einem Ort bei Dresden, der sich Kötzschenbroda nennt. Danach zog er nach München um.
1914 widmete er sich der Arbeit als Professor, das Gebäude in dem er damals arbeitete, nennt sich heute die Technischen Universitäten Dresden. Dort kümmerte er sich um die Forst- und die allgemeine Zoologie. Schnell hat er sich ein Gebiet gesucht, dass ihn sehr faszinierte: Die deutschen Haus- und Wildkatzen. Schwangert veröffentlichte 1928 sein Werk *Zur Stammes- und Typenkunde der Hauskatze*. Jedes Jahr folgten neue Bücher, die sich mit Katzen auseinandersetzten. Außerdem wurde er Ausstellungsrichter, um den Katzen recht nahe sein zu dürfen.
Herr Prof. Dr. Schwangert war es auch, der im Jahre 1929 das erste Mal schriftlich von der Deutsch Langhaar Katze berichtete. Er entwickelte einen neuen Bundesstandard, in dem die langhaarigen Katzen in zwei Kategorien eingeteilt wurden. Die Katzen mit den runderen Kopf, den gedrungenen Körper, der kurzen Schnauze und den längeren Fell stufte er als Perserkatzen ein. Die Katzen mit den längeren Schwanz, den halblangen Fell, den gestreckten Körper und der trapezförmigen Schnauze wurden von Dr. Schwangert als Deutsch Langhaarkatzen bezeichnet. Alle Züchter von langhaarigen Katzen mussten ihre Tiere einer Rasse zuordnen lassen und sich für einen Standard der Zucht entscheiden.
Prof. Dr. Schwangert hat dies getan, um den wilden Zuchten Einhalt zu gebieten. Die Katzen wurden vorher nur nach Felltextur und Körperbau unterschieden und von jedem Züchter als Angorakatze oder Perser ausgegeben. Je nach Land und Meinung ging es recht wild durcheinander, so dass man am Ende nicht wirklich wusste, was für eine Katze man sein Eigen nennen durfte.